Friede küsst Gerechtigkeit
Justitia
Pax
Friede küsst Gerechtigkeit
„Huld und Treue begegnen sich, Friede küsst Gerechtigkeit“ (V11Psalm 85)
Bildliche Darstellungen, denen dieser Psalm zugrunde liegt, gab es vom 9. bis ins 19. Jahrhundert.
Inspiration für mein Flachrelief des Frauenpaares ist eine Skulptur des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Sie zeigt die preußische Kronprinzessin und spätere Königin Luise zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Friederike. Heute steht die Gipsausführung von 1795 in der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin.
Die beiden sich berührenden Frauen versinnbildlichen 2 der 4 Töchter Gottes (Justitia und Pax).
Als politisch ethische Kategorie wurde das Begriffspaar im Mittelalter häufig zitiert. Gleichzeitig wurde der Inhalt in Texten eingefordert, in denen beschrieben werden sollte, wie ein idealer Herrscher seine Herrschaft auszuüben hatte. Seit Augustinus wurde immer wieder erwähnt, dass Friede ohne Gerechtigkeit nicht möglich sei, und Letztere die Voraussetzung für Frieden ist.
Quelle: PAX Beiträge zu Idee und Darstellung des Friedens: Wolfgang Augustyn “Frieden und Gerechtigkeit – Wandlungen eines Bildmotivs“
Ich stelle aus:
Es bieten sich wieder interessante Möglichkeiten
meine Arbeiten kennen zu lernen:
Februar 2026 — April 2026 | Erphokirche | Münster | 22.02. — 12.04.2026
Die Vernissage findet am 22.2. um 12.30 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst statt.
Musikalisch begleitet wird sie vom Pep Chor unter der Leitung von Uta Gaubitz,
den Einführungsimpuls gibt Jan Homeyer, Kanzler der Schanze.
Am 22. Februar 2026 eröffnet in der Erphokirche eine neue thematische Ausstellung.
77 künstlerische Statements setzen sich mit den Fragen
nach “Wahrheit und Lüge” auseinander und laden dazu ein,
eigene Perspektiven zu hinterfragen und zu erweitern.
Auch die Künstlerinnengruppe „Raku-Punkte“ ist mit ihren
Arbeiten vertreten und bereichert die Ausstellung mit ihren keramischen Positionen.
Gezeigt werden Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Collage, Siebdruck,
Installation, Skulptur und Keramik
von Künstler*innen aus Münster und dem Münsterland sowie aus anderen Regionen und
dem Ausland. Ein vielseitiges Rahmenprogramm ergänzt die Ausstellung.
Die Ausstellung ist bis zum 12. April geöffnet:
freitags bis mittwochs von 15.00–17.00 Uhr,
donnerstags von 16.00–18.00 Uhr.
An den Wochenenden werden
kostenfreie öffentliche Führungen angeboten.
Die Raku-Punkte beschäftigen sich seit über drei Jahrzehnten
mit der Raku-Technik sowie mit weiteren vielseitigen keramischen Verfahren.
Gemeinsam haben sie zahlreiche Ausstellungen realisiert,
unter anderem bereits in der Erphokirche Münster,
in der Orangerie Münster sowie an weiteren Ausstellungsorten im Münsterland.
TÖPFERN lernen in Telgte
Seit 2022 biete ich offene Kurse im Einzelunterricht oder für Kleingruppen
in meinem Keramik-Keller in Telgte bei Münster an.
Ich freue mich darauf, die vielseitigen Möglichkeiten des Töpferns sowie
der Oberflächengestaltung an alle interessierten Kreative weiterzugeben.

