Installation “Die Gesegnete”

Der Titel der Instal­la­ti­on “… und neben mir lehnt doch die Tür …” ist dem Gedicht aus dem Jah­re 1928 “Die Geseg­ne­te” der jüdi­schen Lyri­ke­rin Ger­trud Kol­mar entnommen.

In der harm­los wir­ken­den Sze­ne — sie wirkt eher wie eine Pup­pen­stu­be —  doch zeich­net sich dort bereits ein Dra­ma ab.

Auf der rech­ten Sei­te die fami­liä­re All­tags­sze­ne, links eine ein­sa­me jun­ge Frau, in sich ver­schlos­sen in ihrem Kummer.

Auch wenn der Tür­spalt einen Licht­strahl von der ande­ren Sei­te durch­lässt, ist eine Begeg­nung der Bei­den unmöglich.

Jeder ist von sei­nem Kum­mer bzw. All­tag so ver­ein­nahmt, so erschöpft, dass sie die ande­re Sei­te nicht wahr­neh­men kann — mit Aus­nah­me des Familienhundes.

Die Bil­der der Künst­le­rin Eva Neu­mann unter­strei­chen die Dra­ma­tik der fami­liä­ren Sze­ne und neh­men das — lei­der rea­le — Schick­sal der Fami­lie Kol­mar vorweg.

Die Pho­tos hat in bei­den Fäl­len Fabi­an Hage­dorn gemacht, tech­ni­sche Unter­stüt­zung durch Hel­mut Biedermann.

Ich stelle aus:

Es bie­ten sich wie­der  inter­es­san­te Mög­lich­kei­ten mei­ne Arbeiten
und mich ein­mal per­sön­lich ken­nen zu lernen:

 



18. FEBRUAR — 7. APRIL 2024 | Erpho­kirch­platz |  48145 Münster

Öff­nungs­zei­ten: Fr. — Mi. 15 — 17 h, Do. 16 — 18 h und nach Vereinbarung

Alle 2 Jah­re orga­ni­siert die Frau­en­ge­mein­schaft der KAB Erpho­kir­che dort eine Kunst­aus­stel­lung, die jeweils unter einem Mot­to steht.

Bereits im Jahr 2022 (“auf­bre­chen”) und auch in 2018 (“schön hier”) war ich mit einer Arbeit, zusam­men mit der Küns­t­­le­rin­­nen-Gemein­­schaft Raku-Pun­k­­te, dazu eingeladen.

2024 bin ich dort mit einer gemein­sa­men Instal­la­ti­on mit der Künst­le­rin Eva Neu­mann (Gra­phik) sowie der Küns­t­­le­rin­­nen-Gemein­­schaft Raku-Pun­k­­te vertreten.


Bis bald!